Dienstag, 24. September 2013

Wenden

Beim Nadelbinden wird meist in der Runde gearbeitet, denn beim Arbeiten in Hin- und Rückreihen, entsteht nicht immer ein schöner, sauberer Rand, wie man es z.B. vom Stricken gewohnt ist.
Für manche Techniken oder Modelle braucht man aber jedoch diese Art des Arbeitens.
Und dafür muss man die Arbeit wenden.

Um dan Wenden zu üben (und bei ausreichender Wollmenge) könntet ihr z.B. an einem Tuch, Topflappen, quadratisches Nadelmäppchen etc. arbeiten.

Im folgenden zeige ich euch das Wenden im Oslo-Stich.
Bei jedem Stich ist es im Prinzip das gleiche.
Wenn ihr nach Stichen/Maschen arbeitet, dann unbedingt bis zur letzten normal weiterarbeiten
und dann Luftmaschen hinzufügen, sonst wird das Werkstück immer kleiner (es sei denn, dieses sei gewollt).  Probiert es einfach aus, mit wie vielen Luftmaschen ihr am liebsten arbeitet.
Beim Oslo-Stich nehme ich zwei.



Eine Luftmaschenreihe im Oslo-Stich.


Hier ist die Arbeit gewendet worden - zu sehen ist die Rückseite der Maschenkette.


Nun wird einfach stur weitergemacht.
Also in die obere Schlaufe einstechen und den Stich arbeiten.



Gewendete Arbeit.

So, nun kann es auch schon zum Lernprojekt Socken gehen :)

Liebe Grüße
Anne

1 Kommentar:

  1. Oh, schön, es geht weiter :o))

    Freu mich schon aufs Ausprobieren :o))

    AntwortenLöschen

Es freut mich, dass du diesen Post gelesen hast.
Viel Spaß beim Nadelbinden :)